Gedichte und Texte

Montag, 4. Mai 2009

Alles Gute zum Namenstag Florian!

Der heilige Florian

Schon als Kind soll Florian beim Löschen eines brennenden Hauses geholfen haben, erzählt eine Legende. Kein Wunder also, wenn ihn später die Feuerwehrleute zum Patron erwählten und kaum ein "Spritzenhaus" ohne sein Bild blieb. Als historisch sicher kann gelten, dass Florian zur Zeit des römischen Kaisers Diokletian (284-305) in Lauriacum (heute: Lorch an der Enns) lebte und Kanzleidirektor des römischen Statthalters Aquilinus war. Er hatte eine christliche Erziehung genossen und bekannte sich zur "neuen Religion" des Jesus Christus. Das war für einen angesehenen Römer damals keine Selbstverständlichkeit. Denn der Kaiser war ein erbitterter Gegner der Christen und ließ sie grausam verfolgen. Als Florian vierzig gefangenen Christen zur Freiheit verhelfen wollte, wurde er selbst verhaftet und, weil er sich standhaft weigerte, den römischen Göttern zu opfern, nach Folterungen in der Enns ertränkt. Eine christliche Frau namens Valeria - so erzählt die Legende - soll den ans Ufer gespülten Leichnam Florians gefunden und an der Stelle bestattet haben, wo heute das schöne oberösterreichische Stift St. Florian steht.

Nicht nur Feuerwehrleute, auch Rauchfangkehrer, Schmiede, Zinngießer, Fassbinder und Bierbrauer haben sich diesen Heiligen der Nächstenliebe zum besonderen Vorbild erwählt. Seit dem 15. Jahrhundert wird er in ritterlicher Kleidung mit einem Wasserkübel dargestellt. Sein Name "Florianus" bedeutet der "Blühende". Menschen wie er können das Christentum trotz mancher Fröste immer wieder zum Blühen bringen.

Freitag, 9. Januar 2009

Namenstag!

Julian der Märtyrer - mein Namenspatron

Julian, ein junger Mann aus Antiochien, der sich ganz Jesus Christus verschrieben hatte, wurde gegen seinen Willen mit der jungen Christin Basilissa verheiratet. Noch an ihrem Hochzeitstag schworen sich die Brautleute strenke Enthaltsamkeit. Nach dem Tod ihrer Eltern errichteten Julian und Basilissa mit dem ererbten Geld ein Hospital für bedürftige Kranke. Kurz bevor Ende des dritten Jahrhunderts die grausamen Christenverfolger unter Diokletian und Maximin Antiochien erreichten, starb Basilissa nach einem aufopferungsvollen Leben für Arme und Kranke einen friedlichen Tod.
Der Witwer Julian aber wurde bald darauf zusammen mit anderen Christen vom römischen Statthalter Marcianus verhaftet. Sein Lebenswerk, das Hospital, ging in Flammen auf. Julian und die anderen Gläubigen wurden unvorstellbaren Martern ausgesetzt. Je grausamer jedoch die Qualen wurden, um so lauter bekannte sich Julian zu Jesus Christus und zu seinem Glauben. Beeindruckt durch diese Standhaftigkeit, wurden zahlreiche Christenverfolger und Soldaten bekehrt.
Am 9. Jänner des Jahres 311 schließlich wurden Julian und vier weitere Christen enthauptet. Im Augenblick ihres Todes erschütterte ein Erdbeben die Stadt und begrub Tausende unter den Trümmern.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Neujahr!

Glück herein!

Ein kleines Kind steht vor der Tür
und klopfet leise an.
Ein neues Jahr ist's, noch ganz jung,
nur schnell die Türe aufgetan.
Willkommen, liebes neues Jahr,
so rufet groß und klein,
laß draußen alles Böses stehn,
bring uns nur Glück herein!

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Guten Rutsch ins neue Jahr!

Da nicht mehr viel Zeit verbleibt,
das alte Jahr dem Ende neigt,
das Neue dann beginnt mit einem Knall,
wir wünschen PROSIT auf jeden Fall!
Florian und Julian mit Mama & Papa

31.12.08

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Weihnachtswunsch

Ich möchte ein bisschen glücklich sein.
Ich möchte mich mit andern freun.
Ich wünsch mir, dass mich jemand fragt:
"Wie geht es dir?" und einfach sagt:
"Ich mag dich und bin gern bei dir!"
Das wünsch ich mir!

Ich möchte ein bisschen glücklich sein.
Ein Anruf würde mich schon freun.
"Hallo! Wie geht´s? Mach´s gut!" und dann.
"Rufst du mich morgen auch mal an?"
"Ja ganz bestimmt! So gegen vier!"
Das wünsch ich mir!

Ich möchte ein bisschen glücklich sein.
Käme doch einer mal herein
Und sagt:"Ich hab an dich gedacht
Und dir mich selbst heut mitgebracht.
Ich bleib so lang du willst, bei dir!"
Das wünsch ich mir!

Ich möchte ein bisschen glücklich sein.
Ein Brief, ein Zettel winzig klein.
Ein Händedruck ein nettes Wort,
ein Lächeln ... und ich spür sofort:
Mir geht es ebenso wie dir!
Das wünsch ich mir!

Rolf Krenzer

Ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest
wünschen euch von ganzem Herzen
Julian und Florian mit Martina & Wolli


24.12.0824.12.08

WEIHNACHTEN

Selbstverständlich wird der Name desjenigen genannt, dem wir dieses Fest verdanken: Jesus - Jesus von Nazareth. Ein Jude, der am Anfang unserer Zeitrechnung in Israel lebte. Nur ganz kurz lebte er. In seinem dreiunddreißigsten Lebensjahr wurde er zum Tod am Kreuz verurteilt.
Ein großartiger Mensch. Einer, der von Recht und Frieden träumte und mit allem, was er hatte, auch an der Erfüllung dieses Traumes arbeitete. Einer, der leidenschaftlich an Menschen glaubte, auch an Menschen, die seine Feinde waren. Niemanden ließ er fallen. Liebe, konsequente und kompromisslose Liebe trieb ihn an.
Jesus. Ein Mensch, der auch wirklich Mensch war. An und für sich nichts Besonderes. Aber in einer Welt, in der die Humanität immer wieder scheiterte, fiel er ganz gewiss auf. Deshalb musste er auch verschwinden. Man empfand ihn als Störenfried. Aber was heißt hier verschwinden? Wer so lebt, so intensiv und so vollständig, lebt engültig. In seiner Liebe wurde er unvergänglich. Noch immer klopft das Herz seiner Exstenz. Jesus - für Millionen von Menschen ein leutendes Vorbild, eine Quelle der Inspiration.


Unser Christbaum 2008Unser Christbaum 2008

Montag, 22. Dezember 2008

Der kleine Steinbock!

Hallo ihr lieben Steinböcke!
Landecker Opa

Obwohl es noch tiefer Winter ist, beginnt die Natur in den kommenden Wochen doch schon leise mit dem nächsten Frühjahr zu flirten. Noch ganz unbemerkt, aber der kürzeste Tag und die längste Nacht sind überstanden - und die Sonne legt endlich wieder an Wärme zu. Zwischen dem 22. Dezember und dem 20. Januar durchläuft sie das Tierkreiszeichen Steinbock. Die Menschen, die in diesem Zeitraum geboren werden, haben einen besonders starken Willen "aufwärts".


Ganz ähnlich den Steinböcken in der Natur, die selbst zwischen steilen und eisigen Felsen mit Leichtigkeit ihre Wege finden, finden sich auch die Kinder des Saturn im Leben zurecht. Auch wenn`s mal rauh kommt.

Ihr Element ist die Erde, ihr Glücksstein der Onyx. Steinböcke begreifen schon sehr früh, daß es auf dieser Welt kaum etwas umsonst gibt und man sich bemühen muß, wenn man etwas erreichen will. In diesem Wissen stürmen sie aber nicht auf ihre Ziele los, sondern planen ihre Schritte und setzen diese dann sicher - einen nach dem anderen - immer auf dem Weg nach oben. Zu steile Wege gibt es für sie nicht und daß sie oben ankommen, ist so gut wie sicher. Sie lassen sich Zeit, setzen auf ihre Ausdauer und ihren Willen. Während manch andere Menschen zeitlebens auf rosa Wolken umherschweben und es mit ihren Zielen nicht so ernst nehmen, halten sich die Steinböcke an die Realitäten im Leben und behalten immer einen sicheren Stand. Selbst wenn sie springen - weil ihr Temperament nicht immer nur kleine Schritte zuläßt - dann tun sie das nur, wenn die Landung eine sichere Sache werden wird.

Steinböcke sind solide Menschen, haben keinen Hang zur Angabe oder gar Protzerei. Wichtiger sind ihnen feste Werte, eine solide Basis - wie eine gute Ausbildung und/oder etwas Angespartes - etwas, worauf sich das Leben zuverlässig aufbauen läßt. Auf diese Weise erst einmal abgesichert, kennen sie jedoch in aller Regel keinen Geiz. Im Gegenteil: Für sich und ihre Partner bzw. Kinder kaufen sie gern auch teure Sachen.
Allerdings nur in guter Qualität und wenn`s geht - etwas Zeitloses - sündhaft teure Modefummel haben da kaum keine Chance. Ein schicker Benz schon eher. Eltern können also beruhigt sein - Sparschweinchen von kleinen Steinböcken erfreuen sich meist eines ausgesprochen langen und wohlgenährten Lebens ( Gerüchte sagen, daß sie in Vollmondnächten zufrieden grunzen ).
Oberstes Gebot im späteren Leben bleibt dann eine solide geführte Haushaltskasse, worauf die Steinbock-Frauen noch pingeliger achten als die -Männer. Stimmt die Kasse nicht, gibt`s kein Pardon: dann ist Verzichten angesagt - auch wenn`s schwerfällt.

Steinbock-Frauen haben wie die Steinbock-Männer klare Ziele und eine ganze Menge Ehrgeiz. Es gibt kaum etwas, was sie aus der Ruhe oder von ihrem einmal anvisierten Ziel abbringen könnte. Und wie die männlichen Zeitgenossen haben sie bei aller Strenge, die sie sich auf dem Weg nach oben selbst auferlegen, einen weichen Kern, der viel, viel Liebe braucht. Man verkennt die Steinbock-Menschen zwar leicht - aber auch total, wenn man ihre realistische Art mit einem Mangel an positiven Gefühlen verwechselt. Sie haben`s eben ein bißchen schwerer als andere Sternzeichen, ihre Gefühle zu zeigen und können nicht so leicht aus sich heraus. Deshalb sind überfüllte Discos und wilde, laute Partys ebenso nicht ihr Ding wie große Gesellschaften - sie mögens lieber gemütlich, feiern am liebsten beschaulich aber stilvoll im engen Kreis mit guten Freunden.

Besonders bei Steinbock-Männern macht sich das Element Erde als Bodenständigkeit bemerkbar. Von Luftschlössern halten sie nichts und im Gegensatz zu ihren langfristigen Zielen fliegen ihre "aktuellen" Träume weniger hoch denn in greifbarer Nähe. Kaum etwas macht ihnen mehr Spaß als ihre Ideen in die Tat umzusetzen - was sich schon im Kindesalter zeigt, wenn der Hang zum Werkeln größer ist als der zum Toben, wenn Papis Werkzeugkiste eine größere Anziehungskraft hat als Batman im Fernsehen.

Karriere und Beruf

Steinböcke arbeiten viel und gerne. Weil sie dabei bedächtig, intelligent und zukunftsorientiert vorgehen, machen viele von ihnen große Karrieren. "Eile mit Weile ..!" könnte ein Spruch sein, der von ihnen stammt. Auf ihrem Weg machen sie nichts halbherzig und das, was sie einmal anfangen, bringen sie - wenn`s denn eben möglich ist - auch zu Ende. Ohne sinnvolle Aufgaben im Leben käme sich ein Steinbock völlig verloren vor - Berufe in denen es zu denken gilt und Verantwortung zu tragen, reizen sie. Und nur allzu gerne entwickeln Steinböcke ihren eigenen Stil dabei, geben hervorragende Rechts- und Staatsanwälte, aber auch gute Ärzte oder fürstlich bezahlte Gutachter ab. Gerade in hochqualifizierten Tätigkeiten zahlt sich ihr hohes Maß an Disziplin und realistischem Denken aus, das es ihnen erlaubt, nicht viele Fehler zu machen. Ihren Kollegen gegenüber möchten sie zuverlässig und vertrauenswürdig erscheinen - und so werden sie auch angesehen. Als Chefs verlangen sie von ihren Angestellten das, was sie auch von sich selbst verlangen: überdurchschnittlich viel. Aber sie honorieren gute Arbeit auch gern und höher als andere Chefs.
Steinbock-Frauen treibt es oft schon bald nach der Geburt eines Kindes wieder in den Beruf. Sie sind deshalb keine Rabenmütter, nur wollen sie zum einen oft nur nicht aufgeben, was sie mühevoll erreicht haben - zum anderen einfach nur ihren tatkräftigen Beitrag zum finanziellen Rückhalt der Familie leisten. Wenn sie ihre Kinder gut versorgt weiß, kann sie im Beruf leicht über sich hinauswachsen. Steinbock-Frauen sind ausgezeichnete Managerinnen, Wissenschaftlerinnen oder auch Marketing-Expertinnen.

Liebe

Besonders Steinbock-Frauen flirten gerne. Allerdings nicht laut und oberflächlich - nein, eher feinsinnig und bedächtig. Und am liebsten mit Männern, die - wie sie selbst - mit beiden Beinen im Leben stehen - über träumende Softys schmunzelt sie nur. Das Ziel ist klar: Den einen finden, der zu ihnen paßt - stark, zielstrebig und wenn möglich auch schon ein bißchen im "Lebenskampf" erprobt. Wenn sie wenigstens ein bißchen stolz auf Ihn sein kann, dann wird sie ihn nach Kräften unterstützen, der Familie eine feste Basis zu schaffen - nicht nach links und nicht nach rechts sehen dabei.
Steinböcke - Frauen wie Männer - binden sich allerdings oft erst spät. Das liegt daran, daß ihnen die Schaffung einer Lebensbasis einfach näher am Herzen liegt, als die Suche nach einem Partner. Sicherheit und Verläßlichkeit haben einfach Vorrang. "Erst die Arbeit - dann das Vergnügen ..." könnte man sagen. Doch so kühl und erfolgsorientiert wie sie in jungen Jahren wirken können, so warmherzig sind sie, wenn sie sich erst einmal gebunden haben. Weil sie einen kleinen Hang dazu haben, sich in sich selbst zurückzuziehen und eher intro- denn extrovertiert sind, können temperamentvolle Sternzeichen wie z.B. der Widder eine gute Ergänzung sein. Gemeinsam mit einem Stier lassen sich Steinbock-Ziele am leichtesten und schnellsten erreichen - mit einer Waage und ihrem Optimismus hätten Alltagssorgen die kürzeste Lebenserwartung.

Freizeit

So gern Steinböcke ihr ganzes Leben mit Sinn erfüllten, so sehr sind sie darauf bedacht, auch ihre Freizeit nicht zu verplempern. Wenn sie ein Buch lesen, wird es meistens ein gutes sein. Wenn sie Musik hören, wird es in jungen Jahren in der Regel nichts Ausgeflipptes, in späteren Jahren oftmals Klassisches sein. Zum Essen werden sie sich kaum in McDonald`s nächste Filiale ausführen lassen - jedenfalls dann nicht mehr, wenn sie keine Teenager mehr sind. Ein preisgekröntes Restaurant hätte da schon eher Chancen - allerdings würde auch das erst einmal unter die Lupe genommen. Bestünde es den Test, gehört es zu den Favoriten, auf die ein Steinbock immer gern wieder zurückgreift - nichts geht ihm über bewährte Dinge. Ins Kino oder ins Theater muß sie schon etwas Vielversprechendes ziehen. Anderenfalls könnte man ja auch was Sinnvolleres tun - eine Arbeit im Hobbykeller weiterführen oder ein neues Kochrezept ausprobieren. Im Urlaub werden sie oft - wen wundert`s - von den Bergen angezogen, können stundenlang darin herumwandern,"freeclimben" - oder "mountainbiken". Dicht belagerte Strände sind den meisten von ihnen eher ein Greuel - Steinböcke schwimmen nicht gerne mit der Masse. Auch für Teamsportarten sind sie nur selten zu begeistern und suchen nach Beschäftigungen, die ihre Einzelkämpfernatur, ihren Willen und ihre Ausdauer fordern - wie Schwimmen oder Laufen oder Radfahren.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Die vierte Kerze brennt....

Zu Ende geht nun der Advent,
die vierte Kerze schon am Kranze brennt.
Damit die Freude in die Stube zieht-
singt, Kinder, jetzt ein Weihnachtslied.


21.12.0821.12.08

Samstag, 6. Dezember 2008

St. Nikolaus

St. Nikolaus - 6. Dezember

Geschichte

Nikolaus lebte im 4. Jahrhundert in Lykien (in der heutigen Türkei), wurde Bischof von Myra und nahm im Jahr 325 am ersten Konzil von Nizäa (heute Iznik) teil. Er starb um das Jahr 350, vermutlich an einem 6. Dezember, und wurde in Myra begraben. 1087 raubten Seeleute seine Gebeine unter dem Vorwand, sie vor den Muslimen in Sicherheit zu bringen, und überführten sie in das italienische Bari, von wo aus sich die Nikaulausverehrung im Abendland rasch verbreitete. Sowohl in der katholischen als auch in der orthodoxen Kirche (besonders in Russland!) erfreut sich Nikolaus größter Beliebtheit. In Griechenland wurde er sogar als "Hyperhagois" (Superheiliger) bezeichnet.

In unserer Diözese gibt es Nikolauskirchen z. B. in Assach, Judenburg, St. Nikolai im Sausal, St.Nikolai im Sölktal und St. Nikolai ob Draßling. Dargestellt wird Nikolaus als Bischof mit drei goldenen Kugeln. Das hängt mit einer Legende zusammen:

Eine Nikolaus-Legende

In Myra lebte ein rechtschaffener Mann, der drei Töchter hatte. Der Mann war krank, seine Frau gestorben und die finanzielle Lage der Familie war trist. Da sich der arme Mann schämte, über seine Situation zu reden, schlug sich die Familie mehr schlecht als recht durch und musste Hunger leiden.
Als die Not immer schlimmer wurde, dachte der Mann in seiner Verzweiflung daran, seine Töchter auf die Straße zu schicken, wo sie Freiern gegen Geld ihre "Liebesdienste" anbieten könnten. Davon hörte der Bischof von Myra, der heilige Nikolaus. Er schlich sich im Dunkel der Nacht unerkannt zum Haus des unglücklichen Mannes und warf drei Goldkugeln (oder drei Goldstücke) durch das offene Fenster.
Damit war die Not des Mannes beseitigt und jede der drei Töchter hatte genug Mitgift, um einen ehrlichen und anständigen Mann heiraten zu können.


Brauchtum

Nikolaus wurde seit dem Mittelalter im Abendland als Patron der Schüler und Studenten verehrt. In diesen Kreisen entstand auch der Brauch, sich als Bischof zu verkleiden und am Nikolaustag Geschenke zu verteilen.
Der Krampus hat ursprünglich mit dem Nikolaus nichts zu tun, sondern wurde im alpenländischen Brauchtum dem heiligen Bischof als unheiliger Geselle zur Seite gestellt.

In protestantischen Gebieten wurde als Folge der Reformation, die die Heiligenverehrung ablehnte, das Beschenken vom Nikolausfest auf Weihnachten verschoben. Die Gestalt des Nikolaus wandelte sich zum "neutralen" märchenhaften Weihnachtsmann. Aus dem niederländische Sinterklaas wurde in Amerika der für kommerzielle Zwecke bestens geeignte rotweiße Weihnachtsmann "Santa Claus", der keine religiöse Bedeutung mehr hat.

Florian und Julian
<br />
08.11.08

Sonntag, 30. November 2008

Ein etwas anderer Adventkalender!

Ich gäb' dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum ersten Advent,
in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt.

Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinterm 2. Türchen ist Phantasie,
hinterm 3. Humor,
und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.

hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,
hinter dem 6. eine Menge Zeit,
und öffnest du dann das 7. Türchen,
entdeckst du dahinter Geborgenheit.

im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
im 9., da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,
im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.

hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
am 14. findest du Menschlichkeit,
am 15. Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit.

am 18. findest du gute Gedanken,
am 19. Achtung vor Mensch und Tier,
am 20. Hilfe. Fast ist alles offen,
zu öffnende Türchen gibt´s nur noch vier.

hinterm 21. kommt die Freundschaft
und am 22. die Toleranz,
am 23. die innere Ruhe -
am 24. strahlt der Christbaum in seinem Glanz.

Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und Geld,
hinter diesen Türchen, da ist die Liebe,
das größte und wichtigste auf dieser Welt.

Ich gäb' dir so gerne diesen Kalender,
diesen Kalender zum ersten Advent,
doch mußt du sie alle selbst dir suchen,
die Dinge, die jeder Mensch braucht und kennt.

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